Homepage
  9. Oktober 2012
Alle Neuigkeiten im
Oktober / November auf einen Blick
mehr ...


15. August 2012

Wir suchen rüstige
Seniorinnen und Senioren!

mehr ...


10. August 2012
Sanierung eines
denkmalgeschützten
Wohnhauses mit
Klinkerfassade
mehr ...


8. August 2012
Alle Neuigkeiten im
August und September
auf einen Blick
mehr ...





 
 
Hilfen zur Erziehung Kindertageseinrichtung Therapeutische Leistungen 
 


Hilfen zur Erziehung

Gesellschaftliche Veränderungen stellen vielfältige neue Anforderungen und An­sprüche  an Kinder, Jugendliche und Eltern.

Dies bedeute jedoch nicht immer nur neue Chancen, sonder häufig auch Belas­tun­gen. Wir bieten Familien in besonderen
Lebenslagen die notwenige Beratung, Begeleitung, Unter­stützung und Betreuung durch unsere Fachkräfte.

 

 

Was sind Hilfen zur Erziehung?

 

Hilfen zur Erziehung sind ein Leistungsbereich der Kinder- und Jugendhilfe. Dahinter stehen eine Vielzahl beratender, begleitender oder betreuender sozialpädagogischer Angebote.

 

Unser Leistungsspektrum umfasst:

Ambulante Hilfen

 

Dies umfasst die Unterstützung der Familie und des Kindes oder Jugendlichen, die weiterhin an ihrem bisherigen Wohnort, also in der Regel dem elterlichen Haushalt verbleiben. 

 

Erziehungsbeistand § 30 SGB VIII

Hier liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Arbeit mit dem jeweiligen Kind oder Jugendlichen. Zusätzliche Beratungen der Eltern bzw. gemeinsame Familienge­spräche sind ergänzend sinnvoll und wichtig.

 

Bei dieser Hilfe steht im Mittelpunkt dem Kind/Jugendlichen eine Vertrauensperson an die Seite zu stellen, die versucht, die Schwierigkeiten aus ihrer/seiner Sicht zu verstehen. Ergänzende Familiengespräche, in denen die unterschiedlichen Positio­nen verdeutlicht werden und Regeln zum Zusammenleben erarbeitet werden können, sind hilfreich. Zusätzlich finden häufig Begleitungen im Schulalltag und Hilfestellungen in der Berufsfindung statt. Was genau durchgeführt wird, orientiert sich an der genauen Fragestellung des jeweiligen Bedarfes.

 

Sozialpädagogische Familienhilfe §31 SGB VIII

Hier steht die Beratung der gesamten Familie stärker im Mittelpunkt. Klas­sischer­weise werden Strukturen für das tägliche Zusammenleben mit den sor­ge­berech­tigten Personen erarbeitet und schwierige Situationen begleitet, in den es häufig zum Streit kommt. U.a. werden alternative Ideen für den Umgang miteinander erarbeitet und die Grundbedürfnisse aller Familienmitglieder sicher gestellt.

 

Hilfen für junge Volljährige und Nachbetreuung §41 SGB VIII

Hier stehen die Unterstützung bei der Persönlichkeitsentwicklung und eine eigen­verantwortliche Lebensführung im Mittelpunkt. Die Hilfe wird i.d.R. nur bis zum 21. Lebensjahr gewährt. Auch nach Beendigung der Hilfe soll der junge Volljährige bei der Verselbständigung im notwendigen Umfang beraten und unterstützt werden.




Teilstationäre Hilfen


Hier ist besonders die sozialpädagogische / heilpädagogische Tagesgruppe zu nen­nen. Die Kinder und Jugendlichen wohnen wie bei den ambulanten Hilfen weiterhin zu Hause, gehen aber täglich, in der Regel heißt das werktags, zu festgelegten Zeiten in eine Gruppe. Dort gibt es gemeinsame Mahlzeiten, die Hausaufgaben werden begleitet und im Spiel mit an­deren Kindern  werden soziale Fertigkeiten trainiert. Darüber hinaus findet Elternarbeit statt.

 

Erziehung in einer Tagesgruppe §32 SGB VIII

Durch intensive Beschäftigung mit den Kindern bzw. Jugendlichen nach Schul­schluss bis zum Abend hin, soll den Verbleib des Kindes/Jugendlichen in der Familie sichern. Dabei stehen intensive Elternarbeit, die individuelle schulische Förderung und das Training sozialen Verhaltens im Vordergrund. Durch die Betreuung in Klein­gruppen ist eine gezielte Arbeit im Bereich der Freizeitgestaltung und der sozialen Kom­petenzen möglich. Im Bedarffall stehen Psychologen und Ärzte aus der Umge­bung zur Unterstützung zur Verfügung.

 

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche §35a SGB VIII

Ziel der der Eingliederungshilfe i.S.v. §35a ist es, den Betroffenen bei einer beste­hen­den seelischen Behinderung nach Möglichkeit wieder in die Gesellschaft einzugliedern, bzw. bei einer drohenden seelischen Behinderung diese Ausglie­der­ung zu vermeiden.

 

 

 

 

Stationäre Hilfen


Diese Maßnahmen bedeuten eine Unterbringung des Kindes oder Jugendlichen au­ßer­halb der Herkunftsfamilie.

Sie werden in der Regel erst eingesetzt, wenn andere Hilfen innerhalb der Familie nicht zur erwünschten Veränderung geführt haben oder von vornherein deutlich ist, dass sie nicht Erfolg versprechend sind.
Ziel ist dabei die Rückführung in die Herkunftsfamilie oder die Verselb­stän­digung in einer eigenen
Wohnung oder die Überleitung in eine Pflegefamilie.

  

Heimerziehung, sonstige betreute Wohnformen §34 KJHG

Dies umfasst die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in einer Einrichtung über Tag und Nacht.

Kinder und Jugendliche werden durch eine Verbindung von Alltagsleben und pädago­gischen und therapeutischen  Angeboten in ihrer Entwicklung gefördert.

Ziel dabei ist es, eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie zu erreichen oder die Erzie­hung in einer anderen Familie vorzubereiten, oder die Verselbständigung.


Gemeinsame Wohnformen für Mütter/Väter und Kinder §19 KJHG

Mütter oder Väter, die allein für ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben, sollten gemeinsam mit dem Kind in einer geeigneten Wohnform betreut werden, wenn und solange  sie auf Grund ihrer Persönlichkeitsentwicklung dieser Form der Unterstüt­zung bei der Pflege und Erziehung des Kindes bedürfen. Die Betreuung schließt auch ältere Geschwister ein, sofern die Mutter oder der Vater für sie allein zu sorgen hat. Eine schwangere Frau kann auch vor der Geburt des Kindes in der Wohnform betreut werden. Ziel während der Betreuungszeit in dieser Wohnform ist es, das  die Mutter oder der Vater eine schulische oder berufliche Ausbildung beginnt oder fortfährt oder eine Berufstätigkeit aufnimmt und der Aufbau und die Stabilisierung einer Mutter/Vater/Eltern –Kind Beziehung.

  

Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche §35a KJHG

Ziel der der Eingliederungshilfe i.S.v. §35a ist es, den Betroffenen bei einer beste­hen­den seelischen Behinderung nach Möglichkeit wieder in die Gesellschaft ein­zu­gliedern, bzw. bei einer drohenden seelischen Behinderung dessen Aus­gliederung zu vermeiden.